RAP & WRITING
Songtexte schreiben, Emotionen kanalisieren und Gegenrede gegen Hass formulieren.
MAKE IT LOUD entsteht nicht aus dem Nichts. Die Arbeit baut auf langjähriger Praxis mit Jugendlichen, Schulen, Workshops, Bühnenformaten und kreativer Jugendkulturarbeit auf. Wir arbeiten auf Augenhöhe und mit echter Begeisterung.
Hip-Hop macht Schule ist die Trägerorganisation hinter MAKE IT LOUD: ein Kollektiv aus aktiven Künstlern, Dozenten und Pädagogen aus der urbanen Szene. Wir vermitteln Zivilcourage, Empowerment und Kreativität auf Augenhöhe.
Songtexte schreiben, Emotionen kanalisieren und Gegenrede gegen Hass formulieren.
Sounds produzieren und Tracks im mobilen Schulstudio aufnehmen.
Visuelle Haltung zeigen, Typografie lernen und legale Schulwände gestalten.
Digitalen Content und Gegenrede-Kampagnen für den eigenen Chatraum produzieren.
Mario „BickMack“ Meier (Pavelka) weiß, wie es sich anfühlt, auf der falschen Seite des Zauns aufzuwachsen. Nach einer bewegten Jugend im Heim und harten Rückschlägen veränderte er sein Leben. Mit Hip-Hop macht Schule gibt er Jugendlichen Raum für ihre eigene Stimme.
Seit 2008 führt er bundesweit Workshops zu Gewaltprävention, Werten, Demokratiebildung und Anti-Mobbing durch. Ausgezeichnet mit dem Wilhelm-Dröscher-Preis und Initiator der Plattform No Fitna, setzt er sich für Respekt und Zusammenhalt ein.
🏆 Wilhelm-Dröscher-Preis · No Fitna: gegen Zwietracht und Mobbing im Netz
„Ich frage mich oft, was gewesen wäre, wenn mir damals jemand zugehört hätte. Wenn ich die Möglichkeit gehabt hätte, mich kreativ auszudrücken. Genau deshalb gehen wir an die Schulen – um Brücken zu schlagen und Mut zu machen.“
Bildungs- & Präventionsarbeit seit 2008.
Bündnis für Demokratie und Toleranz.
Rap 4 Peace und pädagogische Begutachtung.
Bundesweite Medienberichterstattung.
„Die Schülerinnen und Schüler gehen in ihrer Selbstwirksamkeit und Resilienz sehr gestärkt aus dem Projekt hervor. Sie bekommen das Gefühl, dass ihre Stimmen gehört werden und dass es sich lohnt, sich für Frieden, Demokratie und Menschenrechte öffentlich einzusetzen.“
„Herr Meier verstand es, die Jugendlichen zu begeistern und ihr künstlerisches Potenzial zu fördern. Die Schüler lernten nicht nur Songwriting und Bühnenpräsenz, sondern entwickelten ein stärkeres Gemeinschaftsgefühl und Selbstvertrauen.“
„Seine soziale Kompetenz setzt er stets zielgerichtet und nachhaltig ein, sodass ihn die Schüler jederzeit als authentisch wahrnehmen. Er leistet einen außerordentlich großen Beitrag zur Gewaltprävention an unserer Schule.“
„Mario begegnete unseren Schüler*innen stets auf Augenhöhe. Die Schüler*innen offenbarten teils ungeahnte Talente und wuchsen auf der Bühne nahezu über sich hinaus.“
„Wichtig für eine gelingende Integration ist die Auseinandersetzung mit der Gesellschaft und ihren Regeln. Der ‚Grundgesetz-Rap‘ ist ein gutes Beispiel für die Art und Weise, in der Ihr Projekt diese Auseinandersetzung fördert.“
Ausgestellt vom Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bildungsabteilung Hannover, nach Hospitationen an Projektschulen.
Kirchenamt Hannover · Bildungsabteilung · 28.06.2024
„Das Projekt ist absolut förderungswürdig, weshalb wir es aus Eigenmitteln und Kollektengeldern unterstützen.“
Rap, Song-Arrangement, Multimedia, Tanz und Video werden je nach Schulart situativ gestaltet.
„Die Schülerinnen und Schüler gehen in ihrer Selbstwirksamkeit und Resilienz sehr gestärkt aus dem Projekt hervor.“
Schul-AGs und Multiplikator*innen arbeiten mit eigens entwickeltem Praxismaterial weiter.
„Auf eindrucksvolle Weise gelingt es, die Schülerinnen für ihre Aufgaben und gesetzten Ziele zu motivieren. Die Begeisterung sowohl unter den Schülerinnen als auch unter den Lehrkräften nach den schulöffentlichen Präsentationen war an allen besuchten Schulen geradezu überwältigend. Aus diesen Gründen empfehle ich, das Projekt zu unterstützen, nicht zuletzt auch, um seine Nachhaltigkeit zu gewährleisten.“
Dr. Hendrik Niether
Gymnasiallehrer und wissenschaftlicher Mitarbeiter der EKD-Bildungsabteilung
Hip-Hop macht Schule setzt auf einen ressourcenorientierten Ansatz: Jugendliche entdecken und entwickeln ihre Stärken.
Die in den Projektunterlagen beschriebene Evaluation durch eine Diplom-Pädagogin berichtet:
Schüler übersetzten Verfassungs- und Demokratiewerte in einen prämierten Rap-Song zum 60. Jahrestag des Grundgesetzes.
Musikvideo für Menschenrechte und Gleichberechtigung.
Veröffentlichtes Schul-Album mit Schüler-Tracks gegen Gewalt und Schikanen.
Ein schulübergreifendes SchoolBattle-Projekt zur Alkoholprävention an Schulen in Köln und Berlin-Neukölln.
Gemeinsame Projektphasen in Köln und Berlin-Neukölln.
Intensive Hip-Hop-, Tanz- und Theoriephase.
Eigene Musik- und Medienproduktion der beteiligten Crews.
Schulübergreifendes Battle vor Publikum.
Fundierter Unterricht über Alkoholabhängigkeit wurde mit der Lebenswelt der Jugendlichen verbunden. In wöchentlichen Einheiten entstanden eigene Rap-Texte und Streetdance-Choreografien.
„Wenn man aufschreibt, was man fühlt, fällt einem eine Last von der Seele. Meine Aggressionen verarbeite ich jetzt in meinen Rap-Texten.“
„Die Schüler merken, dass jemand für sie da ist und sie ernst nimmt. Das ist sehr wichtig für Jugendliche.“
Die Projektarbeit wurde bundesweit als Beispiel für jugendkulturelle Suchtprävention aufgegriffen.
Medien begleiteten die Projektphase und das Finale zwischen den beteiligten Schulen.
Schirmherrschaft: Mechthild Dyckmans · Förderung: Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV)